BBL Playoffs Vorschau 2026.

Bild Playoffs 2026 Start

306 Spiele wurden in der Basketball-Bundesliga bisher gespielt – exakt so viele, wie in der Fußball-Bundesliga pro Saison auch. Doch während beim Fußball spätestens dann der Meister feststeht (und er in der Regel FC Bayern München heißt) erwarten die Basketball-Fans noch bis zu maximal 35 weitere Partien, bis jemand jubeln darf.

Wobei, eigentlich sogar 38 – denn seit zwei Jahren gibt es zusätzlich zu den Play-offs auch noch die Play-ins, die in der vergangenen Woche stattfanden: Die Teams, die nach 34 Spieltagen auf den Plätzen sieben bis zehn der Tabelle standen, spielten die letzten zwei Play-off-Teilnehmer aus. Platz sieben gegen Platz acht und Platz neun gegen Platz zehn: Der Sieger von sieben gegen acht ist in den Play-offs und spielt gegen den Tabellenzweiten, der Verlierer aus diesem Spiel hat gegen den Sieger von neun gegen zehn noch einmal die Chance, danach gegen den Tabellenführer anzutreten.

In unserem Fall also spielte Vechta (Platz sieben) gegen Trier (Platz acht) und gewann. Zur Belohnung darf Vechta nun in im Viertelfinale gegen Berlin spielen. Rostock (Rang neun) schlug Ludwigsburg (Platz zehn): Für die Schwaben ist die Saison vorbei, Rostock und Trier duellierten sich um die Chance, im Viertelfinale dem FC Bayern Basketball die Stirn bieten zu dürfen, mit dem besseren Ausgang für die Gladiators Trier.

Für sie und sieben weitere Teams stehen nun also die Play-offs an: Viertelfinale, Halbfinale, Finale, jeweils in „best of five“-Serien – wer zuerst drei Spiele gewinnt, ist eine Runde weiter (oder, am Ende, Deutscher Meister). Die Serien werden im „2-2-1“-Format ausgespielt: Das nach der Hauptrunde besser platzierte Team spielt in den ersten beiden Spielen zuhause, danach gibt es mindestens ein Spiel bei der schlechter platzierten Mannschaft. Hat danach noch kein Team drei Siege, folgt ein weiteres Spiel bei der schlechter platzierten Mannschaft, ehe ein in jedem Fall entscheidendes fünftes Duell wieder bei der besser platzierten Truppe stattfinden würde.

In dieser Saison sind die Duelle wie folgt:

FC Bayern Basketball (1) – Gladiators Trier (8)

ALBA BERLIN (2) – RASTA Vechta (7)

BMA365 Bamberg Baskets (3) – ratiopharm ulm (6)

Telekom Baskets Bonn (4) – Fitness First Würzburg Baskets (5)

 

35 Partien könnten es also noch sein, bis der Meister feststeht, wahrscheinlich werden es weniger. Schade eigentlich, denn diese Partien sind in Sachen Intensität, Qualität und dem, was auf dem Spiel steht, das Highlight der Saison. Und am Ende wird gejubelt.

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